26.10. – 28.10.

Freitag sind wir schon nach dem Mittagsessen in der Schule nach Hause gegangen, da wir das Wochenende nach Mzuzu fahren würden. Von zu Hause los gestapft stellten wir uns schon auf eine lange und kuschelige Minibus Fahrt ein. Aber wie immer verlief alles anders als gedacht.

Wir wurden von einem privaten Fahrer mitgenommen, und in einem komfortableren Auto als seinem sind wir in ganz Malawi noch nicht mitgefahren !

Er hatte eine funktionierende Klimaanlage und konnte schneller fahren als alle anderen. Das viele Überholen war einerseits ein wenig beängstigend aber andererseits auch von Vorteil, da wir so fast eine Stunde weniger als mit einem Minibus gebraucht haben. Lisa war während der Fahrt durch die Berge zwar ziemlich übel, aber hey wir waren schneller drüber als sonst. 😛

In Mzuzu wollten wir in der Mzoozoozoo Lodge übernachten und der Fahrer bot an uns direkt dort abzusetzen, klang natürlich super !

Leider gab es ein kleines Missverständnis bei der Aussprache der Lodge und wir landeten letztendlich in einer ganz anderen. Dort mussten wir der Rezeption dann erst einmal erklären, dass wir unglücklicher Weise gar nicht bei ihnen übernachten wollten und ob sie uns denn helfen könnten zur Mzoozoozoo Lodge zu kommen. Eine der Mitarbeiterinnen machte zufälligerweise gerade Feierabend und wohnte ganz in der Nähe, wir machten uns also sehr dankbar mit ihr auf den Weg.

Schließlich angekommen in der Lodge waren auch schon Leo und zwei andere deutsche Freiwillige (welche dort arbeiteten) da. Lisa und ich freuten uns riesig auf den Abend da es free BBQ, Nudelsalat und Live Musik geben würde ! Wir genossen es wirklich in vollen Zügen. Und nach der Live Musik ging dann erst der richtige Spaß los: Laute Musik und freier Alkohol (wir wurden immerzu eingeladen…). Später waren wir dann auch noch wo anders tanzen. Tja und hier hören meine Erzählungen von dem Abend dann auch auf, denn wie schon einmal erwähnt, Geschichten unter Alkoholeinfluss werden nicht Veröffentlicht. 😉

Den nächsten Tag musste ich jedenfalls alles sehr ruhig angehen. Wir gingen ins Shopright (ein paar Dinge auf Vorrat für zu Hause kaufen, wie zum Beispiel Dosen Marmelade) und später noch auf den Textilmarkt. Dort haben wir ein Paar total schöne Chitenges gekauft, mit denen wir in Uliwa zum Schneider gehen werden. Davon gibts denn später garantiert ein paar Fotos.

Abends wollten wir eigentlich einen gemütlichen machen und früh ins Bett gehen, eigentlich… Letztendlich waren wir Billard spielen und danach wieder in der Nachtwelt unterwegs ! Den Tag danach waren wir natürlich noch müder als am Vortag. Eigentlich wollten wir um 14 Uhr los nach Hause fahren, aber das wurde natürlich wieder nichts. Wir hatten noch mit Lukas (auch ein Freiwilliger) Filme und ebooks ausgetauscht, das brauchte seine Zeit. Um sechs kamen wir dann schließlich los, vollgepackt mit Essen. Das leckerste waren Zimtschnecken, Brezeln und dunkles Brot von einem deutschen Bäcker aus Mzuzu. 😉

Zu Hause angekommen war es schon dunkel und wir fielen auch gleich ins Bett, geschafft vom tollen aber langem Wochenende.

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