24.09. – 30.09.

Ja ja, lang ist es her und es gibt viel zu erzählen.

Die Schulwoche ab Montag den 24.09 war für uns kürzer als sonst, da wir Mittwoch Nachmittag losgezogen sind und eine kleine Reise angetreten haben. Wohin es ging und was wir gemacht haben erzähle ich gleich noch. Aber erst gibt es noch anderes, wichtigeres zu berichten.

Wir hatten eine Babykatze in der Bibliothek ! Die Kleine hat uns am gesamten Dienstag Vormittag die Arbeit erschwert, da sie so anhänglich war. Die Bilder erzählen eigentlich auch schon alles. 😉 Abends quatschten wir wie immer noch draußen mit Cliff, als plötzlich unsere Nachbarn Mr. Mosakwatcha und der Headteacher glücklich um die Ecke schauten. Beide hatten schon gut was getrunken und waren wirklich sehr fröhlich. Sie erzählten sie hätten extra für uns Schweinefleisch mitgebracht, welches wir doch jetzt mal zubereiten sollen. Und so kam es dazu, dass wir spät Abends in der Küche standen und Fleisch angebraten haben. Die Unterhaltungen mit den beiden waren natürlich sehr lustig und das Fleisch hat geschmeckt. Nach einer Weile quatschen und essen haben sie dann entschieden doch ins Bett zu gehen, schließlich war ja am nächsten Tag auch Schule.

Mittwoch sind wir nach der Schule direkt nach Ekwendeni los gefahren. Dort wohnt Leo, auch ein Freiwilliger von Kolping. Auf dem Weg zu ihm haben wir in den Bergen die Ersten Affen gesehen. Sie saßen am Straßenrand und beobachteten neugierig unser vorbei fahrendes Auto. Der Besuch bei Leo war aber nur ein Zwischenstopp auf unserer Reise. Unser Ziel war Salima bzw. Senga Bay und dort würden wir aufs Lake of Stars Festival gehen. Dies ist ein internationales Musikfestival in Malawi, was jedes Jahr stattfindet und die Vorfreude darauf war groß !

Wir übernachteten eine Nacht bei Leo und fuhren am nächsten Tag mit seinem Gastvater und Projektleiter nach Mzuzu (ca. eine halbe stunde entfernt von Ekwendeni). Leo war die Tage vorher krank und blieb zuhause um sich wieder zu erholen, damit er fürs Festival fit ist.  In Mzuzu gingen wir im Shopright einkaufen, welches der nächst größte Supermarkt von uns zuhause ist. Man kann dort so gut wie alles kaufen, von Lebensmitteln bis zu Haushaltswaren. Und von der Größe her kann man ihn mit einem neuem Rewe bei uns vergleichen. Am frühen Nachmittag ging es weiter nach Lilongwe. Nach ca. 6 h Fahrt kamen wir an.

Übernachtet haben wir dort bei Judith und Lisa, weitere zwei Freiwillige. Die zwei haben wirklich ein super ausgestattetes Haus welches Lisa und ich seeehr bestaunt haben.

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Senga Bay. Vorher waren wir noch einmal einkaufen und ich war wirklich fasziniert wie viele und große Einkaufsmöglichkeiten sie bei sich in der Nähe haben. Da ist mir dann das erste mal wirklich aufgefallen, wie weit wir auf dem Land leben und wie vergleichsweise wenig Variation an essen wir eigentlich haben. Nicht das es mich stören würde, aber verblüffend war es im ersten Moment schon.

Angekommen in Senga Bay haben wir den Rest unserer Malawi-Crew getroffen. Es war wirklich schön sie alle wieder zu sehen und sich über seine bisherigen Erlebnisse in Malawi auszutauschen.  Abends gings dann los zum Festival. Die anreise dorthin war auch ein lustiges Geschehen, wir hatten die Nummer von einem Motorrad-Taxi Fahrer, welchen wir anriefen und sechs Motorräder für uns bestellten. Auf einem Motorrad saßen jeweils drei Personen (der Fahrer und zwei von uns) und so knatterten wir hintereinander los. Unsere Colonne zog natürlich viel Aufmerksamkeit auf sich.

Und wo wir gerade über Motorräder sprechen, ich vermisse meins unglaublich ! Grüße gehen raus an Jens, in elf Monaten stehe ich vor der Garage. 😉

Auf dem Festival Gelände angekommen, haben wir erst einmal die Essensstände bestaunt und uns nach einigen Minuten an Unentschlossenheit über die große Auswahl auch für etwas entschieden. Danach ging es los zur Musik ! Die Morgende am Samstag und Sonntag sind ähnlich abgelaufen. Ein gemütliches Frühstück, in den See springen und danach quatschen bis es los zum Festival ging. Dort dann tanzen, tanzen, tanzen. Geschichten unter Alkoholeinfluss werden nicht veröffentlicht. 😉 Die meiste Musik hat mir wirklich gut gefallen, nur leider hat am Sonntag beim letzten Act und auch Hauptact (Major Lazer) das Wetter verrückt gespielt. Es war sehr sehr windig, was am Strand dann eher unangenehm ist. Ich finde jetzt noch Sand in meinen Haaren.Aber genossen haben wir es natürlich trotzdem !

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