15.12. – 20.12.

So, hier bin ich wieder! Vom letzten Monat gibt es so viel erzählenswertes, aber ich muss trotzdem versuchen mich etwas kürzer zu fassen, sonst kann ich ewig schreiben.

Fange ich mit dem Wochenende vom 15. – 16.12 an. Ein paar Tage zuvor kamen uns Lukas und Leo von unserer Freiwilligengruppe besuchen, wir verbrachten zwei schöne Tage bei uns zuhause und am Samstag gings los nach Livingstonia. Wir fuhren mit dem Minibus in das ungefähr eine Stunde entfernte Chitimba, welches am Fuße der Berge liegt. Von dort aus wanderten wir zur Mushroom Farm, einer Lodge direkt am Bergabhang. Dort hat man eine wundervolle Aussicht über die Küste des Sees und kann bis zu uns nachhause blicken. Am selben Tag noch schauten wir uns zwei Wasserfälle in der Nähe an, auch wunderschön !

Am nächsten Tag wollten wir eine Wanderung auf ein nahegelegenes Plateau machen. Ich hatte aber leider vom Vortag große und schon offene Blasen vom Aufstieg, und es war mir nicht möglich noch einmal in meine Wanderschuhe zu schlüpfen. Den Weg in Flipflops zu laufen kam auch nicht infrage. Ich musste also wohl oder übel in der Lodge bleiben. Letztendlich war es dort auch ganz schön, ich saß lesend auf der Terrasse von unserem Dorm und genoss dabei die Aussicht.

Nach der Rückkehr der anderen mussten Lisa und ich auch schon unvorbereitet schnell aufbrechen. Lisa unterhielt sich während der Wanderung mit dem Guide und der erzähle ihr, Autos nach unten würden nur Morgens abfahren. Laufen kam für uns nämlich auch nicht mehr in Frage. Zum einen wegen meinen Blasen und zum anderen riet man uns davon ab, da auf der Strecke ein paar Jahre zuvor Wanderer ausgeraubt wurden…

Eine Familie die auch auf der Lodge war, hielt sich einen herabfahrenden Picup an und wir sprungen schnell mit hinten drauf. Am Nachmittag kamen wir also wieder zuhause an.

Am 18.12. hatten wir ein letztes Meeting in der Schule, mit allen Lehrern und dem Director. Wir dachten es würde bestimmt nicht länger als 1 ½ Stunden dauern, aber falsch gedacht. Letztendlich saßen wir 4 Stunden zusammen, diskutierten organisatorische Dinge, reflektierten über das letzte Schulterm und versuchten Lösungen für Probleme zu finden. Manchmal drehten wir uns einfach nur im Kreis mit einem Thema und es zog sich wirklich lange hin, bevor man zu einem Ende kam. Letztendlich hatten wir nicht einmal alles besprochen, was auf der Liste stand, aber alle waren froh einfach zu einem Schluss zu kommen.

Einen Tag später hatten wir ein sehr prägendes Erlebnis. In unserem Badezimmer saß ein Skorpion an der Wand ! Und zwar einer der bösen Sorte, ein gelber. Nach einer kurzen panik-Pause, fingen wir uns wieder und ich überwand mich ihn zu erschlagen. Jedenfalls sind wir jetzt leicht paranoid geworden, und erwarten unter allem was wir aufheben einen Skorpion. Etwas gutes hat dies jedoch, wir werden dazu gezwungen Ordnung in unseren Zimmern zu halten… ;P

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