16.11. – 19.11.

Dieses Wochenende wollten wir mal wieder nach Mzuzu fahren und uns mit ein paar anderen Freiwilligen treffen. Freitag nach der Schule gings also direkt los. Wie letztes Mal hatten wir total Glück mit dem Auto und kamen schnell in Mzuzu an.

Dort wollten wir nach einem Volleyballnetz und Volleybällen suchen, uns wurde aber schon bald gesagt ein Netz gäbe es nur in Lilongwe. Wir gaben es also auf. Die 6 Stunden Fahrt sind für ein Wochenende doch zu lang.

Aber siehe da, ein paar Minuten später (es war ungefähr um neun Uhr) erzählten uns zwei Freunde aus Mzuzu (Laura, auch eine Freiwillige und Khan, ein Pakistani der schon seit 6 Jahren in Malawi lebt) sie würden jetzt noch nach Lilongwe fahren, es ist etwas dringendes passiert. Lisa und ich schauten uns daraufhin an und konnten gegenseitig unsere Gedanken lesen. Auf nach Lilongwe !!!

So gings also los, da es Nachts war und wir in keinem Minibus unterwegs waren ging die Fahrt auch rekordverdächtig schnell vorüber. Nach nur 4 Stunden, also um ein Uhr, kamen wir an. Während der Fahrt hatten wir Judith und Lisa aus Lilongwe gefragt ob wir bei ihnen Übernachten könnten, sie waren sehr verwundert über unsere späte Ankunft aber sagten natürlich ja.

Am nächsten Tag suchten wir nach einem Volleyballnetz, aber konnten unglücklicherweise keines finden. So kauften wir zwei Bälle und mussten uns damit zufrieden geben. Am frühen Nachmittag gings dann wieder zurück nach Mzuzu. Während der Fahrt kam die Idee auf Abends noch nach Nkhatabay zu fahren und gesagt, getan! In Mzuzu machten wir ein paar Stunden Zwischenstopp, gingen einkaufen und aßen Abendbrot.

In Nkhatabay fuhren wir zu einer Bar direkt am See die einem Freund von Khan gehört, in dessen Haus würden wir später auch übernachten. Vorher ging es aber noch tanzen und nächtliches Schwimmen durfte natürlich auch nicht fehlen. Und so wie die Nacht beendet wurde, fing der Nächste Tag wieder an: Das Wasser vor derTür genießen !

Den Tag über lagen wir in Hängematten, genossen die Sonne und entspannten, die Nacht über wurde wieder getanzt bis zum umfallen. 😉

Am nächsten Tag gab es ein spätes Frühstück und Abends ging es wieder nach Hause. Ich schlief die ganzen dreieinhalb Stunden Fahrt durch, was in einemMinibus schon etwas außergewöhnliches ist. Sogar die Berge in denen Mesnchen regelmäßig übel wird hab ich überschlafen. Es war ein langes Wochenende. 😉

Zu Hause angekommen regnete es in strömen und wir gingen sofort schlafen.

Ich habe mal spaßeshalber zusammengerechnet wie viele Stunden wir dieses Wochenende ungefähr im Auto saßen. 17 dürftens sein. Und dafür dass wir eigentlich „nur“ ein paar entspannte Tage in Mzuzu verbringen wollten ist das schon was was. Naja, aber schön war es alle Mal !

4 Antworten auf „16.11. – 19.11.“

  1. Schöne Grüße, Dani und ich haben gerade deine Geschichten gelesen und die Fotos bewundert und Euch beneidet, über Eure Tanzorgien, nächtlichen Schwimmübungen und über Eure reichlichen Energien.
    Die Pfingstweiber haben sich in Buckow zusammengefunden .

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