05.11. – 11.11.

Innerhalb der Schulzeit ist diese Woche nicht sonderlich viel erzählenswertes passiert. Wir arbeiteten in der Bibliothek und halfen bei anderen kleineren Sachen aus.

Mittwoch Nachmittag ließen wir uns beim Schulsport von den Jungs überreden Fußball mitzuspielen. Es war ein Desaster… Sie sind einfach viel zu gut für uns. Aber immerhin müssen wir jetzt nicht mehr immerzu ablehnen wenn sie uns zum spielen einladen, da wir gar nicht mehr gefragt werden. 😛

Etwas außergewöhnliches gab es innerhalb der Woche doch.

Allan wurde von einem Skorpion gestochen und kam zur Behandlung zu uns, da unser Nachbar wohl eine einheimische Methode beherrscht den Schmerz zu lindern. Nachdem er mit seiner Prozedur fertig war (Um es kurz zu beschreiben: Er strich mit den Händen ein wenig über das Bein und tat eine selbstgemachte Salbe auf bestimmte Stellen.), fuhren Allans Freude wieder mit ihm nach Hause. Wir hatten gefragt warum sie nicht ins Krankenhaus fuhren und sie erklärten uns, dass sie dort auch nichts machen könnten und es sinnvoller ist die „african doctors“aufzusuchen. Das Vertrauen in die Medizin ist hier nicht so ausgeprägt wie bei uns, man verlässt sich dann doch meist mehr auf die einheimischen Methoden. Einen Tag später hörten wir aber, dass Allan in der Nacht doch noch ins Krankenhaus gefahren wurde, da die Schmerzen nicht besser wurden. Und sie konnten ihn behandeln ! Allan meinte im Nachhinein jedenfalls, er würde ab sofort doch immer direkt ins Krankenhaus gehen.

Die Skorpion Stiche sind hier nicht sonderlich gefährlich, nur extrem schmerzhaft. Lisa und ich hatten vorher schon Respekt, aber jetzt nachdem man jemanden mit den Schmerzen erlebt hat, fürchtet man sich schon ziemlich. Vorallem in der Regenzeit soll es viele geben. Es kam aber noch nicht vor dass es ein Freiwilliger gestochen wurde. Wollen wir mal hoffen dass es auch so bleibt.

Am Samstag trafen wir uns Nachmittags mit Pricilla und Abends hatten wir einen gemütlichen Abend mit Shawa und Mwalilino. Sonntag war wie immer Waschtag und Albert kam zu Besuch.

Und weil es nicht soviel zu erzählen gab die Woche, gibts noch ein paar Bilder von unserem täglichen Schulweg, der Nachbarschaft und Uliwa. Zu dem Bild mit dem Feuer gibt es keine spektakuläre Geschichte, es wurde nur das Gestrüpp von dem Feld gegenüber unserem Haus verbrannt. Es hat sich aber schön als aufregendes Titelbild geeignet. 😉

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