17.09. – 23.09.

Und wieder ist eine Woche rum. Das geht aber auch schnell.

Die Arbeit in der Bibliothek scheint jedoch nicht weniger zu werden (keine Beschwerde sondern eine neutrale Anmerkung 😉 ). Wir sind gerade dabei jedes Buch zu stempeln und zu registrieren. Davor hatte man jedes Buch aber auch schon mindestens zweimal in der Hand, für die Vorbereitung des Registrierens. Der aktuelle Stempel-Counter liegt bei ungefähr 850 Büchern und die Hälfte ist noch nicht geschafft. Wir werden wohl noch eine Weile brauchen bis alles geschafft ist. Und die Termiten Plage die wir innerhalb der Woche entdeckt haben verschnellert unsere Arbeit auch nicht, außer dass wir ein-zwei Bücher aussortieren mussten da sie nicht mehr lesbar waren. Ich kann euch sagen was für ein Schreck das war, als ich dass erste Mal ein Buch voller Tierchen geöffnet hab die gerade ihr Mittagessen genossen. Ich bin da ja eigentlich nicht zimperlich, eine Gänsehaut überkam mich trotzdem.

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15.09. – 16.09.

Die zwei Tage waren das ereignisreichste Wochenende was wir bis jetzt hatten und super schön !

Eine Kurzfassung: Wir haben von dem Chef des Museums in Karonga eine exklusiv Tour bekommen, sind mit zwei Deutschen Wissenschaftlern über den Malawisee geschippert, waren bei den Forschungsarbeiten dabei und zu guter Letzt haben wir die Schönheit vieler Buntbarsche beim Schnorcheln bewundern können.

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10.09.- 14.09.

Die Schule beginnt !

Wir sind kurz vor sechs aufgestanden und sollten halb sieben an der Schule sein. Was wir vergessen hatten ist das unterschiedliche Zeitmanagement hier. Wir sind, wie es bei uns normal ist , pünktlich an der Schule angekommen. Tja, und damit waren wir auch fast die Einzigen. Noch kein Lehrer war da, nur ein paar Schüler die sich vor der Schule begrüßt haben. Ab um sieben begannen dann so langsam alle einzutrudeln und die Schule füllte sich. Als schließlich der Großteil der Lehrer da war, saßen wir mit dem Headteacher als Redner in einem Kreis und es wurde besprochen wie der Tag beginnen sollte und was auf dem Plan stand. Die Schüler liefen währenddessen auf dem Schulgelände umher und trafen sich in ihren Gruppen. Sie begannen schon die Räume sauber zu machen, da diese nach fast zwei Monaten Ferien doch ziemlich eingestaubt waren. Nach einer knappen Stunde war die Besprechungsrunde der Lehrer beendet und das Morgenprogamm organisiert. Eine Glocke wurde geläutet und alle Schüler versammelten sich an einem Ort auf dem Schulhof. Die Anzahl der Schüler ist hier am ersten Schultag noch ziemlich gering (es waren nicht mehr als 40) und im Laufe der nächsten zwei Wochen werden Stück für Stück immer mehr kommen.

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6.9-9.9

Wir haben Donnerstag (06.09) das erste Mal Wäsche gewaschen. Das erste Mal ohne Waschmaschine. Und es wird wohl noch eine Weile dauern, bis wir den Dreh raus haben.;) War schon gut anstrengend und man muss wirklich gründlich sein, wenn man nicht nur punktuell ein paar Stellen waschen will. Man sollte sich also Zeit nehmen und lassen.

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2.9.-5.9.

In den letzten Tagen haben wir wieder viele schöne Momente erlebt und neues kennengelernt. Abends wurde erneut getanzt, aber diesmal nicht in unserem Wohnzimmer, sondern draußen vor unserer Hintertür. Und wir waren ungefähr doppelt so viele Personen. Manchmal standen nur drei Mädels in der Mitte, haben getanzt und wurden von ihren Müttern und den Frauen ringsherum angefeuert. Und ich sag euch, was die Kleinen schon für einen Hüftschwung drauf haben ist unglaublich!

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1.9.

Vormittags ist nicht viel passiert. Ich hatte ein wenig mit den Kindern gespielt und bin dann mit einem Nachbar von mir, der auch Lehrer in Tawuka ist, zur Schule gegangen. Dort haben wir Felix getroffen und ich war ein wenig im Computerraum und hab an meinen Einträgen geschrieben. Gegen Mittag sind wir wieder nach Hause gegangen und haben zusammen gegessen. Später sollte dann wirklich Lisa ankommen! Und das tat sie auch, finally! Ich zeigte ihr das Haus und wir begrüßten alle. Wir gingen Abends mit Yuleka spazieren und er zeigte uns die Nachbarschaft. Nachdem er gegangen war, kamen die zwei Mädchen vom Vorabend wieder vorbei. Lisa und ich hatten Musik laufen und das Tanzen ging los. Nach kurzer Zeit kamen auch Niapete (die alte Frau und unsere Nachbarin) und die Mama eines der Mädchen herein. Wir tanzten alle gemeinsam in unserem Wohnzimmer und hatten eine menge Spaß! Das war auch schon das Ende des Tages.

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