30.8

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen ging es los zum nun endgültigem Ziel meiner Reise. Zu meinem Zuhause für das nächste Jahr !

Es war mit dem Auto nicht weit entfernt von Felix seinem Haus und wir waren schnell dort. Jedoch konnte man nicht bis direkt vors Haus fahren, da ein Feld dazwischen lag. Und durch dieses Feld mussten wir dann auch mit all meinem Gepäck wandern, bis wir nach 2 min an meinem Haus ankamen. Dort lernte ich sofort eine alte Frau (ich habe leider ihren Namen vergessen, so geht es mir hier mit so gut allen Namen) kennen. Sie ist meine Nachbarin und kann kaum Englisch, nur Tumbuka (Die Sprache die sie hier in Chilumba und der Umgebung sprechen. Die meist gesprochenste Sprache in Malawi ist Chichewa, es gibt aber noch sehr sehr viele andere Sprachen.). Die Verständigung mit ihr ist also meist sehr lustig, da man gegenseitig erahnen muss was der andere einem sagen will.

Nachdem wir einmal durchs Haus gelaufen waren und mir alles gezeigt wurde, sind Felix und ich zur 5 min entfernten Schule gegangen. Zur Tawuka Secondary School.

Nachdem er mich dort herumgeführt hatte (Bilder folgen bestimmt noch irgendwann), sind wir zum nächst gelegenen Markt gefahren (in Uliwa). Ich wurde allen möglichen Leuten vorgestellt und herzlichst begrüßt.

Wenn man durch den Markt läuft, drehen sich alle Leute nach dir um und man wird von überall her angesprochen. Nachdem wir dann ein Weilchen umher gelaufen waren, sind wir wieder ins Auto gestiegen und zum neusten Projekt von Felix gefahren, einem Kindergarten, der noch gebaut wird.

Danach gings ab ins nächst gelegene Krankenhaus und ich wurde wieder vorgestellt.

Das war auch die letzte Station der Dinge die er mir zeigen wollte und wir fuhren wieder zurück zu meinem Haus.

Ihr fragt euch sicher wo Lisa denn eigentlich geblieben ist, sie sollte ja eigentlich am Morgen kommen. Leider war ihr Gepäck bei der Ankunft am Flughafen in Lilongwe verschollen und sie schlief noch eine Nacht länger bei einem anderen Freiwilligen aus unsere Gruppe, der in einer anderen Stadt wohnt. Sie sollte also am nächsten Tag kommen.

Wieder Zuhause angekommen versuchten meine Nachbarin und ich uns über das Abendessen zu unterhalten. Am ende des Gesprächs verstand sie, dass ich nicht wüsste wie man Reis kocht und sie hat es mir Schritt für Schritt gezeigt. Ich muss unbedingt Tumbuka sprechen lernen !

Nach dem essen bin ich auch ins Bett gefallen, geschafft von den vielen neuen Eindrücken die ich am Tag gesammelt hatte.

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